Social-Media-Strategie zur Praktikumswoche: Ideen, Formate und Best Practices

von Partner-Support-Team

Eine zentrale Herausforderung in den sozialen Medien besteht darin, aus der Masse herauszustechen und den Aufwand und Nutzen klug abzuwägen. Mit der passenden Strategie für die jeweilige Zielgruppe kann dies gelingen.

Die Plattformen: Wer ist wo?

Für die erfolgreiche Bekanntmachung der Praktikumswoche auf Social Media ist es entscheidend, Inhalte dort zu platzieren, wo sich die jeweilige Zielgruppe aufhält:

  • Schüler & Jugendliche
    Hier stehen Instagram und TikTok im Fokus. Der Algorithmus priorisiert Videos (Reels). Erfolg definiert sich hier über schnelle Botschaften, Nahbarkeit und einen direkten Call-to-Action.

  • Unternehmen & Eltern
    Die Ansprache sollte primär über LinkedIn und Facebook erfolgen. Hier zählen professionelle Einblicke und klare Fakten. Durch das Posten auf LinkedIn und Facebook können Netzwerkeffekte entstehen: Je präsenter das Thema in den Feeds ist, desto attraktiver wird das Angebot für sie.

Drei Stufen zum Erfolg: Von „schnell erledigt“ bis „Viral-Potenzial“

Je nach verfügbaren Ressourcen in der Pressestelle oder im Marketing haben wir die Strategien nach dem nötigen Zeitinvestment gegliedert.

Stufe 1: Der Basis-Standard (geringer Aufwand)

Nutzen Sie die bereitgestellten Standardgrafiken der Praktikumswoche, die wir Ihnen in den Cloud-Ordnern bereitstellen. Wir bieten lustige/provokante Motive an, die neben Informationen auch mehr Reaktionen auslösen können.

Es ist schnell gemacht und sorgt für eine Grundpräsenz. Allerdings erzielen diese Posts oft nur geringe Reichweite, da sie wie Werbung wirken und nicht viele Reaktionen auslösen. Nutzen Sie diese vor allem auf LinkedIn, um Unternehmen zu informieren oder alternativ als “Lückenfüller”. 

Stufe 2: Authentische Aufrufe & Gesichter (mittlerer Aufwand)

Setzen Sie auf Menschen. Ein Video mit dem Smartphone ist oft effektiver als eine Hochglanz-Produktion.

  • Für Schüler & Jugendliche
    Ein kurzes Video mit jemandem aus dem Team (oder einem lokalen “Promi”), der direkt in die Kamera sagt: “Kein Plan, was du werden willst? Probiere die Praktikumswoche aus!” Videostatement auf Instagram anschauen

  • Für Unternehmen
    Ein Statement der “Hausspitze” (Landrat, Kammerpräsident) oder eines engagierten Mitarbeiters, warum die Region diese Aktion braucht und Unternehmen teilnehmen sollten.

    🚀 Schauen Sie doch mal rein: Wir haben zwei Videostatements für Sie verlinkt. Zum einen das Reel von Kaweh Mansoori (hessischer Wirtschaftsminister) auf Instagram, zum anderen das Statement von Sandro Zehner (Landrat Rheingau-Taunus-Kreis) auf YouTube.

  • Der Blick zurück (funktioniert für beide Zielgruppen)
    Nutzen Sie Bildmaterial oder Clips von Pressebesuchen des Vorjahres. Das macht das Konzept greifbarer, untermauert den Erfolg und die Seriosität und schlägt zugleich die Brücke in die neue Runde: ein Rückblick, der Lust auf den nächsten Start macht. 

Stufe 3: Trends & Storytelling (höherer Aufwand)

Nutzen Sie die Mechanismen der Algorithmen (Reels/TikTok):

  • Was? humorvolle Übertragungen von Trends auf das Thema Berufsorientierung.

  • Tipp: Arbeiten Sie eng mit Ihrem Social-Media-Team oder der Öffentlichkeitsarbeit zusammen. Diese Profis wissen genau, welcher Sound gerade “trendig” ist und wie man die Hemmschwelle für Jugendliche senkt. 

  • Warum? Humor nimmt den Druck vom Thema “Berufswahl” und macht die Anmeldung attraktiv. 

Hier ein sehr gelungenes Beispiel, wie der Hauptgeschäftsführer der HWK Heilbronn mit lustiger Jugendsprache für die Praktikumswoche wirbt: https://www.instagram.com/p/DHdX6Owoaaj 

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