Häufige Fragen

Rechtlichen Grundlagen

Wie alt müssen die Teilnehmer:innen sein?

Bei der Praktikumswoche können nur Schüler:innen teilnehmen, die mindestens 15 Jahre alt sind. Die vermittelten Praktika sind freiwillige Orientierungspraktika und unterliegen der Kinderarbeitsschutzverordnung. Durch die Verordnung §2 KindArbSchV ist die Beschäftigung von Jugendlichen erst ab 15 Jahren gestattet.

Wie lange dürfen die Praktikant:innen in der Praktikumswoche arbeiten?

Im Jugendarbeitsschutzgesetz und Arbeitszeitgesetz ist geregelt, dass die tägliche Beschäftigung 8 Stunden nicht überschreiten sollte. Das eintägige Praktikum in der Praktikumswoche sollte daher eine Dauer von 8 Stunden nicht übersteigen. 1 JArbSchG, § 3 ArbZG

Müssen die Unternehmen Mindestlohn bezahlen?

Nein, die Unternehmen müssen den Praktikanten bei der Praktikumswoche keinen Mindestlohn bezahlen. Erst ab einer Beschäftigungsdauer von 3 Monaten ist das Unternehmen verpflichtet bei einem freiwilligen Praktikum den Mindestlohn zu bezahlen. § 22 MiLoG

Können Unternehmen und Praktikanten das Praktikum auflösen?

Bei einem eintägigen Praktikum besteht keine gesetzliche Verbindlichkeit. Über das System kann das Praktikum von beiden Parteien aufgelöst werden. Besondere Gründe sind dafür nicht notwendig. § 22 BBiG

Wie sieht der Datenschutz bei der Praktikumswoche aus?

Der Datenschutz wird über eine Datenschutzerklärung und eine AGB geregelt. Diese ist schon fertig vorbereitet und kann verwendet werden. Wir legen besonders viel Wert auf den Schutz von Daten Minderjähriger.

Wie sind die Praktikanten während dem Schnuppertag versichert?

In jeder Betriebshaftpflicht sind Personenschäden und Sachschäden abgedeckt. Hier ist also meist keine extra Meldungen notwendig. Die Anzahl der Teilnehmer sollte bei der Berufsgenossenschaft gemeldet werden.

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